Dienstag, 18. Dezember 2012

Lebkuchen-Teelicht

Na, habt ihr Lust auf eine Last-Minute-Weihnachtsbastelei?

















Das Lebkuchen-Teelicht verbreitet so herrlichen Duft - Weihnachtsstimmung inklusive ;) - und macht sich super als weihnachtliches Mitbringsel!

Das brauchst du zum Nachbasteln:

Material:
  • Lebkuchenteig
  • Schmelzgranulat* (ich habe "Creativ-Granulat" von marianne hobby verwendet)
  • Bändchen in passender Farbe (insgesamt ca. 1,5 Meter - zerteilt in 8 Stücke)
  • etwas Karton (für den Ausstecher bzw. die Schablone)
  • Alufolie und Klebeband (wenn du einen Ausstecher bastelst)
  • Zahnstocher
  • Trinkhalm
  • Backpapier
  • Heißkleber
  • Teelicht


* Hier habe ich einen super Tipp entdeckt: statt Schmelzgranulat könnte man auch Bonbons versuchen!
Edit: Anneliese von kitzkatz design hat uns in den Kommentaren verraten, dass sich dafür Campino Früchte Zuckerl (ohne Füllung) gut dafür eignen!


Werkzeug:
  • Backofen und Backblech
  • Messer
  • Löffel
  • Schere
  • Keksausstecher (höchstens 5 cm groß)
  • Heißklebepistole


Zuerst den gekühlten Lebkuchenteig dünn ausrollen - ca. 2 mm dick.

Für ein Lebkuchen-Teelicht brauchst du fünf 7,5 x 7,5 cm große Lebkuchen-Quadrate. Ich habe zwei Varianten ausprobiert, die beide gut funktioniert haben...

Variante 1: Ausstecher aus Karton basteln
Dazu habe ich einen Kartonstreifen in eine quadratische Form gebogen und mit etwas Klebeband fixiert. Den Karton-Ausstecher habe ich dann noch mit Alufolie umwickelt.



Damit hat sich der Lebkuchenteig ganz leicht ausstechen lassen. Etwas abgerundete Ecken entstehen dabei automatisch.
Der Ausstecher ist natürlich nicht für die Ewigkeit - aber eine Bastelsession hält er durch ;)


Variante 2: Schablone aus Karton 
Aus Karton habe ich ein 7,5 x 7,5 cm großes Quadrat ausgeschnitten und die Ecken etwas abgerundet.
Die Schablone legt man dann einfach auf den ausgerollten Teig, hält sie fest und schneidet mit einem Messer den Karton entlang.


Aus vier der fünf Quadrate stichst du mittig mit einem Keksausstecher ein weihnachtliches Motiv aus. (Das fünfte Quadrat bleibt ganz - das wird der Boden!)


Mit einem Trinkhalm lassen sich ganz einfach schöne Löcher in den Ecken ausstechen, durch die später die Bänder gefädelt werden.


Die Bodenplatte musst du ein bisschen kleiner schneiden, damit sich die Außenplatten nach dem Backen schön rundherum platzieren lassen.
Wenn du so ein kleines Stück, wie auf dem Foto angedeutet, an zwei Seiten wegschneidest (so, dass wieder ein Quadrat entsteht), müsste es gut passen.



Lege die fünf Lebkuchenplatten auf ein Backblech mit Backpapier und fülle in die ausgestochenen Formen mit einem Löffel das Füllgranulat ein.


Das Ganze wird dann (laut Anleitung des Schmelzgranulats) bei 180 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Ich habe es für 15 Minuten im Rohr gelassen, weil es mir besser gefällt, wenn das Granulat noch eine Struktur hat und noch nicht ganz zerschmolzen ist.

Gleich nach dem Backen, wenn der Lebkuchen noch warm ist, kannst du mit einem Zahnstocher die zugewachsenen Löcher wieder freistechen - dann funktioniert das Durchfädeln der Bänder besser.


Wenn dann alles gut ausgekühlt und das Schmelzgranulat fest ist, kann man mit dem Zusammenbinden beginnen.
Dazu brauchst du 8 Stücke vom Bändchen - je ca. 18 cm.


Am einfachsten ist es, die Bänder mit einem Zahnstocher durch die Löcher zu stecken.


Die Bänder sollen so durch die Löcher gefädelt werden, dass die Enden an der Außenseite des Lebkuchens sind.


So fädelst du alle vier Lebkuchenteile nacheinander auf.
(Entschuldigt bitte die schlechten Fotos ab hier - ich hab' bloß kurz mit einer Freundin telefoniert und schwupps war's finster :D)


Die Lebkuchenteile werden dann zu einem Würfel geschlossen und um die Bodenplatte gestellt.


Ich habe die Bänder je mit einem Doppelknoten verschlossen und dann die Bänder mit der Schere gekürzt.
Fange am besten bei den unteren Bändern mit dem Zusammenknoten an!


Da das Lebkuchen-Teelicht durch das Schmelgranulat ohnehin nicht essbar ist, habe ich die Bodenplatte mit etwas Heißleber fixiert.


 Jetzt fehlt nur noch das Teelicht und schon wird durch den wunderbaren Lebkuchenduft Weihnachtsstimmung verströhmt *mmmmm* :)


Kommentare:

  1. Sehr nette Idee!
    Und der Zusatztipp mit den Zuckerln funktioniert bestimmt! Ich backe nämlich gerne die "Glaskekse", die mal in einer Billa-Kochzeitung drinnen waren - das sind Mürbteigkekse mit Loch in der Mitte, die man zuerst 8 Minunten lang "leer" bäckt, dann bröselt man zerbrochene Zuckerln (Campino eignen sich bestens, es müssen welche ohne Füllung sein) in die Löcher und bäckt nochmal für 5 Minuten. Dann am Blech abkühlen lassen - sieht cool aus! Und dann wäre dein schönes Teelicht auch noch essbar ... vorausgesetzt, du lässt den Heißkleber weg. ;-)
    Liebe Grüße
    Anneliese

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Tipp mit den Campinos Anneliese! Ich hab ihn gleich oben ergänzt - solche Zuckerl kann man sich nämlich leichter mal wo besorgen als das Schmelzgranulat... und sooo lang ist es ja nicht mehr bis Weihnachten ;)

      Löschen
  2. Das ist ja eine tolle Idee!!

    LG, Claudia

    AntwortenLöschen
  3. Oh Mann, du hast immer sooo tolle Sachen, die man dann UNBEDINGT nachmachen möchte - wenn nur nicht die Zeit so knapp wär...

    lg
    Babsi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So ein schönes Kompliment :) Danke dir!
      Ja, das alte Problem mit der knappen Zeit... aber ich sag dir eins: nächstes Jahr gibt's wieder nen Advent ;)

      Löschen
  4. .... oh wie hübsch und gut duftend ist das denn ♥

    glg Marion

    AntwortenLöschen
  5. Ha! DAS wird unser Tischdeko am Heiligen Abend, ich hab nämlich noch keine und die ganze Verwandschaft rückt an.
    Du bist ein echter Schatz, nun hat das Kopfterbrechen ein Ende!
    Ganz Glückliche Grüße
    Melanie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh wie schön, das freut mich :) Wird bestimmt total hübsch aussehen, wenn eine ganze Tafel damit geschmückt ist! Auf Fotos wär' ich natürlich seeeehr neugierig ;)

      Löschen
  6. Was für eine geniale Idee!! Leider werde ich das für dieses Jahr nicht mehr schaffen.

    LG Meta

    AntwortenLöschen
  7. Super Tipp :) Das merk ich mir gleich fürs nächste Weihnachstfest...ich danke dir :)

    Frohes Fest und liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  8. Echt klasse, ich glaub, das probier ich noch!
    VG
    Tanja

    AntwortenLöschen
  9. wow, tolle idee, am liebsten würd ich das sofort nachmachen, mal schaun ob ich noch wo lebkuchen herbekomm morgen! gefällt mir irrsinnig gut!!!!
    lg manuela

    AntwortenLöschen
  10. Echt schön geworden.
    Wenn du mal mein Werk aus Schmelzgranulat sehen magst schau einfach bei mir vor bei http://uundd.blogspot.de/2013/10/kreativ-rosen-fur-die-ewigkeit.html
    LG Heike

    AntwortenLöschen